Umgang mit Mobbing

 

 

Mobbing kostet einer Firma immense Energie und Geld. Das Gemeinschaftsgefühl unter den Mitarbeitern ist aus den Fugen geraten. Es haben sich Fronten gebildet und die Energie, mit der die Arbeitsleistung erbracht werden sollte, geht in persönlichen Kämpfen auf. Es bedarf viel Einfühlungsvermögen und eines scharfen Blickes um hinter die Kulissen von Mobbing zu schauen, das Opfer-Täter Spiel zu durchblicken und es auch aufzulösen.

 

 

Projektbeispiel:

 

Branche: Handwerksbetrieb, mittlere Größe

 

 

Projektschwerpunkt: Emotionsmanagement, Bedürfnisse erkennen, Veränderungen akzeptieren, Chancen und Neuerungen kommunizieren

 

 

Ausgangslage: Fusion zweier Firmen. Die Fusion und die damit verbundenen Veränderungsprozesse wurden den Mitarbeitern nicht ausreichend kommuniziert. Aus Angst vor Jobverlust und Unsicherheiten entwickelten sich nicht förderliche Dynamiken wie das Mobbing.  

 

 

Vorgehensweise: In mehreren Gesprächen mit der Firmenleitung und Extragesprächen mit den einzelnen Abteilungsleitern wurde die Sachlage eruiert und gemeinsam ein notwendiger Maßnahmenkatalog erstellt. Dieser wurden Schritt für Schritt umgesetzt.

 

 

Maßnahmen:

 

 

·        Eruieren der Gesamtsituation

 

 

·        Gesprächsführung mit der Firmenleitung

 

 

·        Gesprächsführung mit den Abteilungsleitern aber auch mit betroffenen Mitarbeitern

 

 

·        Erarbeitung eines Maßnahmenkataloges

 

 

·        Erstellen eines Zeitplanes zur Umsetzung der Maßnahmen

 

 

·        Gesprächsführung mit den Betroffenen und Festlegung der geeigneten Werkzeuge

 

 

·        Gruppengespräche

 

 

·        Bildliche Darstellung der Problemthemen und Erarbeitung von Lösungsstrategien

 

 

·        Spielerische Umsetzung der Lösungen in Gruppenarbeit

 

 

·        Laufende Berichte an die Abteilungsleiter und an die Firmenleitung

 

 

·        Erstellen eines autonomen Problemlösungsteams unter den Mitarbeitern

 

 

·        Prüfung der Zielerreichung

 

 

Ergebnis:

Durch das Coaching wurden die Bedürfnisse der Mitarbeiter gehört und an die Abteilungsleiter und die Führungsebene kommuniziert. Die Mitarbeiter haben sich unter meiner Führung ihre Problemlösungsstrategien

selber erarbeitet, wodurch sie das Gefühl hatten, selbst entscheiden zu können, wie es in ihrer Firma weitergeht.

 

Ein gemeinsamer Wertekatalog wurde erstellt und durch das intensivere Kennenlernen in den „Spielgruppen“ fiel das Opfer-Täter Spiel weg. Die Werte “Wertschätzung“ und „Offenheit“ wurde vom Team selber als ihre wichtigsten Werte formuliert. Die im Coaching eingesetzten Bilder verdeutlichten dem Team die Dynamiken, für die sie vorher keine Worte fanden. In den Spielgruppen erlernte das Team, unangenehme Dinge anzusprechen und machte die Erfahrung, dass die befürchtete Auswirkung „Kündigung“ ausblieb und sich stattdessen Erleichterung und Klarheit breitmachten.

 

Die Begegnungen unter den Arbeitskollegen wurden wertfreier, weil die Angst vor dem Unbekannten wegfiel und

sich stattdessen Neugierde entwickelte. Dadurch funktioniert die Zusammenarbeit unter den Mitarbeitern wieder „fast“ reibungslos. Die Führungsebene zeigte sich höchst zufrieden, weil die Energie der Mitarbeiter wieder in den Arbeitsprozess floss. Die Unternehmensleitung entwickelte einen neuen Führungsstil wo Kommunikation einen wesentlichen Stellenwert einnimmt.